Armenischer Regierungsvertreter fordert beschleunigte Integration der EAWU-Energiemärkte
Am 15. August erklärte der stellvertretende armenische Ministerpräsident Mher Grigoryan, dass die beschleunigte Bildung gemeinsamer Energiemärkte in der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) die Grundlage für faire Bedingungen für wirtschaftliche Aktivitäten bilden würde. Er äußerte sich dazu während einer Sitzung des Eurasischen Zwischenstaatlichen Rates in Kirgisistan.
Grigoryan betonte, dass „die weitere Bildung gemeinsamer Energiemärkte der Union und die Gewährleistung der Energiesicherheit für Armenien weiterhin Priorität haben”. Er unterstrich, dass die beschleunigte Entwicklung dieser Märkte auf der Grundlage nichtdiskriminierender Grundsätze gleiche Bedingungen für alle EAWU-Mitgliedstaaten gewährleisten sollte. Der stellvertretende Ministerpräsident hob auch die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Zollbehörden der Mitgliedstaaten und den zuständigen Kommissionen bei der Überwachung der Zollanmeldungen für steuerpflichtige Waren hervor. Er erklärte, dass eine solche Zusammenarbeit ein wichtiger Mechanismus zur Gewährleistung einer ordnungsgemäßen Kontrolle von Einfuhrwerten sei, der sich direkt auf die staatlichen Haushaltseinnahmen auswirke.
Grigoryan fügte hinzu, dass durch gemeinsame Anstrengungen zur Gewährleistung des nachhaltigen Funktionierens des gemeinsamen Marktes der EAWU für medizinische Produkte und Geräte erhebliche Fortschritte erzielt worden seien. Infolgedessen werde im nächsten Jahr ein gemeinsamer Markt für den Warenverkehr von Arzneimitteln in Betrieb genommen.
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