Asiatische Entwicklungsbank startet neue Partnerschaftsstrategie 2025–2029 für Aserbaidschan
Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) hat am 29. Juli ihre neue Länderpartnerschaftsstrategie (CPS) für Aserbaidschan für den Zeitraum 2025–2029 vorgestellt, deren Schwerpunkte auf Wertschöpfung, Integration und Resilienz zur Unterstützung der Entwicklung des Landes liegen. Sunniya Durrani-Jamal, ADB-Länderdirektorin für Aserbaidschan, sagte: „Unser Fokus liegt auf dem Aufbau einer robusten Wirtschaft, der Förderung eines vom Privatsektor getragenen Wachstums, der Stärkung des Finanzsektors und der Förderung der regionalen Zusammenarbeit.“ Sie betonte, dass die ADB die nationalen Prioritäten Aserbaidschans unterstützen und durch strategische Investitionen zu einer prosperierenden Zukunft beitragen wolle.
Der CPS basiert auf zwei Hauptsäulen: der Schaffung einer grünen, diversifizierten Wirtschaft und der Förderung einer kohlenstoffarmen Konnektivität mit integrativer Entwicklung. In Übereinstimmung mit den nationalen Strategien Aserbaidschans zielt dieser darauf ab, wichtige Herausforderungen anzugehen und gleichzeitig ein nachhaltiges Wachstum zu verfolgen. Zu den strategischen Prioritäten gehören der Aufbau einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft durch Innovation, hochwertige Produkte und qualifizierte Arbeitskräfte. Der Plan zielt auch darauf ab, über das BIP-Wachstum hinaus Ergebnisse zu erzielen, indem der Schwerpunkt auf das Wohlergehen der Menschen, ökologische Nachhaltigkeit und globale öffentliche Güter gelegt wird. Die Fünfjahresstrategie umfasst Initiativen für Klimaschutz, Katastrophenrisikomanagement, Gleichstellung der Geschlechter und digitale Transformation.
Siehe auch
Prominenter Politiker im separatistischen Abchasien verwundet
Armenische Gemeinschaft bekräftigt Bekenntnis zur De-facto-Unabhängigkeit des separatistischen Abchasiens
IWF, Fitch und S&P zeichnen ein Bild von stetigem Wachstum, fiskalischer Widerstandsfähigkeit und geopolitischer Zusammenarbeit im Südkaukasus
Wöchentlicher Bericht zur militärischen Lage in den Ländern des Südkaukasus (2.–8. Februar 2026)