Saakaschwili aus der Vivamedi-Klinik entlassen
Am 12. November gab der georgische Strafvollzugsdienst bekannt, dass der verurteilte ehemalige Präsident Georgiens, Micheil Saakaschwili, aus der Vivamedi-Klinik entlassen und zurück in die Strafvollzugsanstalt N12 verlegt worden sei, um dort seine Strafe weiter zu verbüßen.
In seiner Erklärung erinnerte der Dienst daran, dass Saakaschwili am 12. Mai 2022 in die Vivamedi-Klinik verlegt worden war, wo er unter ärztlicher Aufsicht stand und die notwendige Behandlung erhielt. Der Dienst betonte, dass nach georgischem Recht die Entscheidung, einen Gefangenen aus einer zivilen medizinischen Einrichtung in eine Strafvollzugsanstalt zurückzubringen, auf der Grundlage einer ärztlichen Beurteilung getroffen wird. „Wie der Öffentlichkeit bekannt ist, wurde der Verurteilte Micheil Saakaschwili am 12. Mai 2022 in die Vivamedi-Klinik verlegt, wo er sich aufhielt und die entsprechenden medizinischen Leistungen erhielt“, heißt es in der Erklärung. Da Saakaschwilis Gesundheitszustand nun als zufriedenstellend eingestuft werde und er keine stationäre Behandlung mehr benötige, sei er aus der Klinik entlassen worden und habe „gemäß den allgemeinen Regeln“ seine Haftstrafe in der Strafvollzugsanstalt angetreten.
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